Ganze Energie investieren

Das Wichtigste war und ist für mich, mein eigener Chef zu sein. Denn so bin ich motiviert, mich völlig auf mein Unternehmen zu konzentrieren und meine ganze Energie in dieses zu investieren.

Jan Peper

Schon mit 16 träumte Jan Peper von der Selbstständigkeit. Doch bis zum ersten Joey’s bereiste er die Welt: Nach seiner kaufmännischen Ausbildung bei Karstadt ging der heute 38-Jährige für ein College-Jahr nach Kanada, lernte Spanisch in Mexiko und arbeitete in der Pariser Bekleidungsindustrie. Zurück im Ausbildungsbetrieb erklomm Peper die Karriereleiter bis zum Einkäufer in Istanbul, bevor er dann die Modebranche verließ und bei Joey’s einstieg. "Ich wollte endlich meinen Jugendtraum verwirklichen", berichtet der Vater einer Tochter.

Was waren Ihre Hauptmotive für eine Selbstständigkeit?
Das Wichtigste war und ist für mich, mein eigener Chef zu sein. Denn so bin ich motiviert, mich völlig auf mein Unternehmen zu konzentrieren und meine ganze Energie in dieses zu investieren.
Warum haben Sie sich für die Selbstständigkeit mit Franchise entschieden?
Die Franchise-Zentrale gibt mir einen doppelten Boden, d.h. zusätzliche Sicherheit für meine Selbstständigkeit. Das erprobte Konzept und der Erfolg der anderen Franchise-Partner minimieren mein Risiko. Dabei gibt die Zentrale eigentlich nur den Erfolgsrahmen vor, mit dem man sich auf dem eigenen Markt bewegen kann.
In Deutschland sind ca. 900 Franchise-Systeme aktiv. Warum haben Sie sich gerade dem Franchise-System von Joey’s Pizza angeschlossen?
Bei keinem anderen System als Joey’s hatte ich von Anfang an das Gefühl, bei der Bewältigung meiner täglichen Aufgaben und Probleme einen guten Partner an meiner Seite zu haben. Als selbstständiger Unternehmer muss man sich schließlich jeden Tag erneut auf die Herausforderungen des Tages einstellen. Außerdem begeisterte mich die leckere Pizza. Die Überzeugung vom eigenen Produkt ist meiner Meinung nach eine absolute Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg.
Wie standen Ihre Freunde und Familie zu Ihrem Plan der Selbstständigkeit mit Joey’s?
Meine Familie und meine Freunde standen immer hinter mir. Sie glaubten an mich und meinen Erfolg mit Joey’s.
Ist der Weg in die Selbstständigkeit wirklich so arbeitsintensiv wie viele behaupten?
Sogar arbeitsintensiver als ich dachte. Viele Dinge sind nicht beeinflussbar und halten einen den ganzen Tag auf Trab. Das gilt nicht nur für die ersten Monate nach der Eröffnung, auch wenn sich der Betrieb inzwischen fest am Markt etabliert hat. Nie unterschätzen sollte man die Organisation des Unternehmens. Schließlich haben meine 30 Mitarbeiter ein Recht auf gute Unternehmensführung.
Wie lange arbeiten Sie heute durchschnittlich pro Woche?
In meinem ersten Betrieb immer weniger. Die Eröffnung eines weiteren Betriebes steht jedoch unmittelbar bevor. Das erfordert einen hohen Planungsaufwand, wodurch sich auch die Arbeitszeiten verlängern. 60 Stunden pro Woche sind da völlig normal.
Wenn Sie Ihr heutiges Einkommen sehen, lohnen sich da die Investition von 120.000 - 150.000 Euro und die längeren Arbeitszeiten?
Ja! Früher habe ich zwar ähnlich viel verdient, doch meine Lebensqualität hat sich mit Joey’s erheblich verbessert. Ferner ist mein heutiger Job wesentlich krisensicherer und durch Expansion ist der Höhe des Einkommens keine Grenze gesetzt.
Was sind für Sie die wesentlichsten Vorteile der Partnerschaft mit Joey’s Pizza:
  1. während der Gründung (in den ersten 3 Monaten)?
    Die Zentrale ist ein großes Team von Beratern. Ihre Betreuung ist in den ersten Monaten eine super Sache für den Franchise-Partner.
  2. während des folgenden Aufbaujahres?
    Bei der administrativen Betreuung steht die Zentrale auch nach der erfolgreichen Startphase dem Franchise-Partner mit Rat und Tat zur Seite. Ich finde z. B. die betriebswirtschaftlichen Auswertungen besonders hilfreich. Das ist für mich ein prima Kontrollorgan und hat mir bei der Zukunftsplanung sehr geholfen.
  3. in den folgenden Jahren des Ausbaus bis heute?
    Die Zentrale und ich sitzen im selben Boot. Besonders jetzt bei der Expansion mit einem weiteren Betrieb hat sie mir die Angst durch ihre Kompetenz genommen. Sie unterstützt mich bei der Umsetzung meiner Ideen: Von der Standortsuche bis zum Ladenbau. Hier kann ich mich auf 15 Jahre Erfahrung stützen.
Sie geben Joey’s über die laufende Franchise-Gebühr etwas von Ihrem Umsatz ab. Lohnt sich das und warum?
Damit bin ich völlig einverstanden. Denn der Vorteil ist mir immer bewusst. Die Warenlieferung erfolgt schnell, einfach und qualitätsbewusst. Das ist super! Und bei Software- oder Computerproblemen wird sofort professionell geholfen.
Joey’s erhebt eine laufende Werbegebühr. Welche Gegenleistung bekommen Sie?
Prospekte, bei denen einfach alles stimmt: Sie haben eine super Qualität, innovatives Design und sprechen unsere vorhandenen Kunden wie auch Neukunden wirkungsvoll an. Die Prospekte könnten locker mit einer Menükarte mithalten.
Auf welche persönlichen Eigenschaften führen Sie Ihren Erfolg mit Joey’s Pizza zurück?
Ich weiß, wie man einen hohen Umsatz erzielt und Mitarbeiter motiviert.
Welche Tipps würden Sie einem Gründer mit auf den Weg in eine Franchise-Partnerschaft geben
Mach Dich auf jede Menge Arbeit gefasst! Wird eine bestimmte Umsatzgrenze überschritten, bist Du der absolute Gewinner. Wenn nicht, dein eigener Pizzabäcker.
Mitunter liest man, dass Franchise-Partner keine hundertprozentigen Unternehmer seien. Würden Sie das gelten lassen?
Nein. Auch wenn ich für die Zahlung der Franchise-Gebühr viele Arbeiten abgenommen bekomme. Führen muss ich mein Unternehmen ganz allein. Damit bin ich ganz allein für meinen Erfolg beziehungsweise Misserfolg verantwortlich.
Joey’s wird in der Presse immer als ein beispielhaftes System erwähnt. Worauf führen Sie das zurück?
Joey’s sucht sich seine Partner sehr sorgfältig aus. Denn Wachstum soll nicht um jeden Preis, sondern "gesund" erfolgen. Das funktioniert sehr gut. Joey’s gute Stellung im Markt ist der Beweis.
Joey’s hat sowohl den Franchise-Geber- als auch den Franchise-Nehmer-Preis gewonnen. Worauf führen Sie diesen Erfolg aus Ihrer Perspektive zurück?
Das ist die logische Konsequenz der seriösen Herangehensweise – sowohl von Seiten der Zentrale als auch von Seiten der Partner. Mit dieser Einstellung bewährt sich das System seit nunmehr 15 Jahren.