Als Selbstständiger bin ich mein eigener Chef in meinem eigenen Unternehmen. Dadurch
habe ich auch die Möglichkeit, meine Zeit frei einzuteilen und bessere
Verdienstmöglichkeiten zu haben.
Jens Hochhaus
Mit System wollte der gelernte Bankkaufmann und ehemalige Zeitsoldat Jens Hochhaus zum Unternehmer werden. Denn wie wichtig das richtige Konzept ist, wusste er schon durch seine Eltern, die einen Imbiss besitzen. Mit 25 Jahren eröffnete Hochhaus seinen ersten Joey’s. Auf die Marke und das System ist er auf der Gründer- und Franchise-Messe "Start" in Essen gestoßen. "Das professionelle Auftreten und das sympathische Joey’s Team haben mich am stärksten beeindruckt", berichtet Hochhaus. Inzwischen managt der 38-Jährige drei weitere Betriebe: Zwei davon hat er verpachtet, einen betreibt der Bruder.
Was waren Ihre Hauptmotive für eine Selbstständigkeit?
Als Selbstständiger bin ich mein eigener Chef in meinem eigenen Unternehmen. Dadurch habe ich auch die Möglichkeit, meine Zeit frei einzuteilen und bessere Verdienstmöglichkeiten zu haben.
Warum haben Sie sich für die Selbstständigkeit mit Franchise entschieden?
Es ist viel besser, sich einem bewährten System anzuschließen, und das Rad nicht neu zu erfinden. Das minimiert das Risiko und verbessert die Erfolgsaussichten. Hilfreiche Erfahrungen für mein Unternehmen hatte ich zwar schon im elterlichen Imbiss-Betrieb gesammelt. Von Pizza, Marketing und Homedelivery verstand ich zuerst aber nur wenig.
In Deutschland sind ca. 900 Franchise-Systeme aktiv. Warum haben Sie sich gerade dem Franchise-System von Joey’s Pizza angeschlossen?
Joey’s ist meiner Meinung nach einfach das beste System in der Gastronomie. Von der Macht dieser Marke wollte auch ich profitieren.
Wie standen Ihre Freunde und Familie zu Ihrem Plan der Selbstständigkeit mit Joey’s?
Sehr aufgeschlossen und positiv. Dass ich mich eines Tages als Gastronom selbstständig machen würde, war denen aber eh' schon immer klar.
Ist der Weg in die Selbstständigkeit wirklich so arbeitsintensiv wie viele behaupten?
Auf jeden Fall. In der Anfangszeit habe ich mehr als 85 Stunden pro Woche gearbeitet. Und das hat sich gelohnt.
Wie lange arbeiten Sie heute durchschnittlich pro Woche?
Inzwischen laufen die Betriebe sehr gut. Die Wochenarbeitszeit variiert heute zwischen 20 und 50 Stunden.
Wenn Sie Ihr heutiges Einkommen sehen, lohnen sich da die Investition von 120.000 - 150.000 Euro und die längeren Arbeitszeiten?
Ja, mein Einkommen ist überdurchschnittlich. Und die Investitionen schaffen bleibende Werte.
Was sind für Sie die wesentlichsten Vorteile der Partnerschaft mit Joey’s Pizza:
- während der Gründung (in den ersten 3 Monaten)?
Die Joey’s Zentrale hat mich gecoacht. Von Produktinformationen über Mitarbeiterführung bis hin zu erfolgreichen Marketingstrategien: Jetzt weiß ich, wie es geht.
- während des folgenden Aufbaujahres?
Der Kontakt zur Zentrale bleibt auch nach der Startphase wichtig. Denn diese ist der Knotenpunkt aller Franchise-Partner. Durch das gemeinsame Auftreten verschaffen wir uns Preisvorteile und können eine fortwährend hohe Produktqualität gewährleisten.
- in den folgenden Jahren des Ausbaus bis heute?
Der Erfahrungsaustausch ist ein ganz wichtiges Element der Partnerschaft. Bei Joey’s funktioniert dieser Kontakt zu den anderen Systempartnern ausgezeichnet. Es gibt schließlich keinen Fehler, der nicht schon einmal gemacht wurde.
Sie geben Joey’s über die laufende Franchise-Gebühr etwas von Ihrem Umsatz ab. Lohnt sich das und warum?
Ich profitiere von der Marke und vom Knowhow des Franchise-Gebers. Das lohnt sich für mein Geschäft.
Joey’s erhebt eine laufende Werbegebühr. Welche Gegenleistung bekommen Sie?
Sehr gutes Marketing, das allen Partnern einen einheitlichen Auftritt ermöglicht und die Kunden effektiver anspricht.
Auf welche persönlichen Eigenschaften führen Sie Ihren Erfolg mit Joey’s Pizza zurück?
Disziplin, Verantwortungsbewusstsein, Durchsetzungsfähigkeit und Fleiß.
Welche Tipps würden Sie einem Gründer mit auf den Weg in eine Franchise-Partnerschaft geben
Ärmel hoch und ran! Führt immer von vorne und packt selbst mit an. Ohne Selbsteinsatz geht es nicht – schon gar nicht in der Anfangsphase.
Mitunter liest man, dass Franchise-Partner keine hundertprozentigen Unternehmer seien. Würden Sie das gelten lassen?
Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gewinn wie auch Risiko liegen einzig und allein bei einem selbst.
Joey’s wird in der Presse immer als ein beispielhaftes System erwähnt. Worauf führen Sie das zurück?
Joey’s ist ein tolles System mit hohem gegenseitigem Vertrauen. Das ist das Resultat einer konsequenten Partnerschaft.
Joey’s hat sowohl den Franchise-Geber- als auch den Franchise-Nehmer-Preis gewonnen. Worauf führen Sie diesen Erfolg aus Ihrer Perspektive zurück?
Die Zentrale und die Partner ziehen gemeinsam an einem Strang. Diese Teamleistung spiegelt sich auch in der Arbeit des gewählten Beirats wider. Dieser steht in einem regen Austausch mit der Zentrale und vertritt die Interessen der Franchise-Partner.