Presse Archive 2001
Erfolg hat viele Gesichter
(Presseinformation Joey’s, 12.12.2001)
Joey´s-Unternehmer und ihre persönlichen Erfahrungen / Franchising: Alle sind gleich und doch individuell verschieden…
Hamburg/Tübingen/Schwerin/Berlin/Göttingen/ Neunkirchen - Man kann sein eigenes Unternehmen als Einzelkämpfer starten, sich selbst alles mühsam erarbeiten und nach dem "try and error"-Prinzip austesten. Dabei hängt das Damoklesschwert des Scheiterns häufig knapp über dem Kopf… Oder man schließt sich einem System an, das auf einer erprobten Geschäftsidee, einer bestehenden Marke und fundiertem Know-how in allen zentralen Bereichen - Management, Marketing, Controlling - basiert. Vorteil: Der Neustarter muss nicht unbedingt gelernter Bäcker oder Gastronom sein, um zum Beispiel als selbstständiger Unternehmer einen Pizza-Bringdienst zu führen.Auch Quereinsteigern bieten sich gute Chancen auf unternehmerischen Erfolg. Es gilt nur, sie zu nutzen, wie einige Beispiele des Home Delivery-Marktführers im deutschsprachigen Raum, Joey´s Pizza Service (Hamburg), zeigen.
Von West nach Ost und mit Joey´s zurück
Für Britta Franck (35) und ihren Ehemann Axel (33) lag der Gedanke, sich einem System im Food-Bereich anzuschließen, nahe. Die Betriebswirtin und der Restaurant-Fachmann arbeiten bereits seit 1982 in der Gastronomie. Das Konzept von Joey´s kannten sie schon länger über einen Freund, der seit zwei Jahren Partner der bundesweiten Gruppe ist. Doch berufliche Gründe zogen die Francks 1995 zunächst nach Dresden. Nach knapp vier Jahren in Elbflorenz wuchs das Heimweh, die überlegung zum beruflichen Neuanfang im Westen wurden konkreter. Nach intensiven Gesprächen entschloss sich das Paar für das mehrfach ausgezeichnete System Joey´s Pizza Service. Im August 1998 unterschrieben Britta und Axel Franck den Franchise-Vertrag. Bei der gezielten Suche nach dem geeigneten Standort half den frisch gebackenen Partnern die Hamburger Zentrale. "Tübingen war für uns eine optimale Entscheidung", so das einhellige Fazit der beiden im dritten Geschäftsjahr. Zunächst hatten sie sich für den Norden Deutschlands interessiert, doch hier waren die Franchisen bereits vergeben. Eine Universitätsstadt sollte es sein, da Studenten bekanntlich von Pizza leben. Die Stadt im "Ländle" bot sich nach eingehender Marktbetrachtung geradezu an: 25.000 hungrige Akademiker und bis heute keine Konkurrenz in der System-Gastronomie bieten einen idealen Markt. Das Ehepaar nutzte die starke Marke und das umfassende Dienstleistungspaket seines Franchise-Gebers und fasste auf diesem Boden schnell Fuß. Ein kontinuierlicher Aufbau des Betriebes folgte, so dass sich beide heute über die erste Umsatz-Million (netto) in 2000 und einen geregelten Feierabend freuen können. "Mir gefällt am besten, dass wir Beruf und Familie mittlerweile gut miteinander vereinbaren können. Vor unserer Partnerschaft bei Joey´s hatte ich ein Catering-Unternehmen. Bei Veranstaltungen musste ich immer präsent sein. 32 Stunden Arbeit am Stück waren keine Seltenheit. Der Preis, den wir dafür in unserem Privatleben zahlten, wurde uns einfach zu hoch. Der große Vorteil der System-Gastronomie ist, dass sie uns einen geregelten Ablauf ermöglicht. Heute wissen wir, wann abends Schluss ist und können dabei trotzdem mit unserem Betrieb wachsen", fasst Axel Franck seine Motivation zusammen.
Vom Bank-Business ins Pizza-Geschäft
Auch bei Jens Hochhaus (28) liegt Gastronomie in der Familie. "Mein Vater und mein Bruder sind in dieser Branche tätig. Obwohl ich zunächst eine andere Richtung eingeschlagen habe, färbte das wohl auch auf mich ab", beschreibt der gelernte Bankkaufmann heute seine Entscheidung für den Pizza-Markt. 1997 suchte Hochhaus nach vierjähriger Bundeswehrtätigkeit einen Weg in die Selbstständigkeit. Ein erprobtes Konzept, ein finanzierbarer Einstieg und ein Qualitätsprodukt sollte es sein. Die Wahl des Göttingers fiel auf eine Franchise bei Joey´s. Schnell entschlossen eröffnete er im September 1998 einen Betrieb im Norden seiner Stadt. Auch für ihn lohnte sich der anfänglich hohe Arbeitseinsatz von mitunter 15 Stunden täglich. Seine Zwischenbilanz nach nur acht Monaten: 62.000 DM Umsatz pro Monat und bereits 15 Mitarbeiter. Nach diesem sauberen "Durchmarsch" lag der Gedanke an einen zweiten Store nahe. Nur 23 Monate nach seinem Einstieg folgte eine eigene Filiale im Süden der Stadt. Beide Joey´s-Betriebe sind heute fest am Markt etabliert. 375 Bestellungen im Schnitt liefern Hochhaus Mitarbeiter heute an einem ganz normalen Tag aus (550 in Spitzenzeiten). Damit liegt er ganz oben im internen Ranking der Partner. "Kompromißlose Umsetzung des geschulten Know Hows, uneingeschränkte Arbeitsbereitschaft, jede Menge Werbung und jederzeit professionelle, praxisnahe Hilfe der Zentrale haben mich dahin gebracht, wo ich heute stehe", so die überzeugung des sympathischen Jungunternehmers. Einen großen Vorteil sieht der Ex-Bankkaufmann auch in der unkomplizierten zentralen Finanzierung seines Franchise-Gebers über die nordwest-leasing Gesellschaft der Sparkasse Bremen. "Besonders wenn man früh eigenständig sein möchte, noch kein großes Kapital anhäufen konnte und Bankgespräche eine komplizierte Hürde darstellen, ist ein etabliertes System mit einer Zentralfinanzierung ein sehr guter Sparringspartner."
Auf den Geschmack gebracht
"Business kennt auch Tiefen!" Das haben Rüdiger Semat (34) und Knut Langkabel (40), heute erfolgreiche Mehrfach-Unternehmer in den Neuen Ländern, am eigenen Leib erlebt. Der EDV-Ingenieur und der Maschinenbauer aus Schwerin kamen sprichwörtlich auf den Geschmack Joey´s Partner zu werden. "1995 waren Home Delivery Dienste im Osten Deutschland noch wirkliches Neuland. "In unserer Stadt gab es damals nur einen einzigen Lieferservice, den wir ab und an nutzten. Qualität und Service schwankten und wir sagten uns, dass könnten wir bestimmt besser!", schildert Knut Langkabel die Anfänge. "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir beide bereits eigene Unternehmen. Doch fallende Handelsmargen und ein zunehmendes Risiko am Markt bewogen uns ohnehin, nach etwas Sichererem und Profitablerem Aussicht zu halten. Bei einer der Bestellungen brachte uns der ärger über die wiederum fade Pizza dann endlich dazu, uns konkret nach Systemen umzuschauen, die Partner suchten. Wir fanden Joey´s - testeten den Geschmack und waren völlig überzeugt, damit in Schwerin erfolgreich sein zu können", ergänzt Semat. Diese Prognose ging zunächst auf. Der Start im Februar 1996 lief außergewöhnlich gut und bereits im Januar 1997 eröffnete das branchenfremde Duo mit viel Enthusiasmus einen zweiten Betrieb in seiner Heimatstadt. Wie sich herausstellte, ein etwas voreiliger Entschluß. "Das zweite Geschäft lief ganz anders als von uns erwartet. Wir hatten das Gefühl, auf der Stelle zu treten, konnten an den Erfolg des Vorjahres nicht anknüpfen", erinnert sich Langkabel an die dunklen Tage ihres Unternehmertums. Entgegen der Warnungen ihres Hamburger Systembetreuers begannen die Franchise-Partner an allen Ecken und Enden zu sparen. Vor allem das Marketing-Budget fuhren sie drastisch herunter. "Dass das auf Dauer nicht gut gehen konnte, machte uns die Zentrale dann dank intensiven Coachings ziemlich schnell klar", gestehen im Rückblick beide ein. Und, in der Folgezeit brachten tatsächlich vorrangig die intensiven monatlichen Direkt Mailing-Aktionen den ersehnten Durchbruch. "Jetzt wissen wir: An Werbung sparen heißt auf Kunden verzichten. Wir konnten am eigenen Beispiel lernen, dass ein Franchise-System seinen Partnern nicht umsonst eine ganze Palette bereits vorgetesteter Maßnahmen an die Hand gibt", bekennt Semat heute. Dieses Bekenntnis fällt leicht, denn die Erfahrung war heilsam. Nachdem das Tal durchschritten war, folgte 1999 ein dritter Joey´s-Store in Berlin. Und mit zwei Millionen Umsatz (netto) gehören beide heute nicht nur zu den stärksten, sondern auch zu den erfahrensten Unternehmern der Gruppe.
Mit Pizzen "große Brötchen backen"
Heike Schröder (36) hatte fünf Jahre bei Joey´s Pizza Service in Neunkirchen bei einem Freund als Store Managerin gearbeitet. Der Betrieb sollte 1999 verkauft werden. "Die Zentrale fragte mich, ob ich den Betrieb übernehmen wolle", erinnert sich die Ost-Berlinerin. Für sie gab es kein langes überlegen, hatte sie bereits vorher schon sehr eigenständig gearbeitet und konnte sich eine unabhängige Existenz gut vorstellen. "Es gab für mich keinen Weg zurück. Ins klassische Angestellten-Verhältnis." Angst vor der Verantwortung? Keinesfalls, "denn mit jeder neuen Aufgabe wächst man!" Außerdem kannte sie das Business und das Team - sie wußte, worauf sie sich einließ. Mit achtköpfiger Unterstützung startete die Floristik-Meisterin im Januar 2000 in die Selbstständigkeit. Bis heute hat sie ihr Personal verdoppelt. Das Geschäft mit der Hauslieferung von Pizzen blüht in Neunkirchen: 575.000 DM Umsatz (netto) verzeichnete die Franchise-Nehmerin im vergangenen Jahr. 2001 will sie sich um weitere zehn Prozent steigern. Die Chancen dafür stehen gut. Insbesondere mittags ist bei der Unternehmerin die "Hölle los". Firmen, die keine eigene Kantine haben, bekunden regelmäßig ihren Hunger bei Heike Schröder. Ca. 23 Prozent machen die Firmen am Gesamtgeschäft aus. "Die ganzen Anlaufschwierigkeiten, mit denen Existenzgründer üblicherweise zu kämpfen haben, hatte ich glücklicherweise nicht", fasst die Partnerin heute zusammen. "Ich hatte schon einen Kundenstamm, kannte den Markt, das Geschäft und die Zulieferer. Und letztlich: Mit einem etablierten System im Rücken kann ich mich mit gutem Gefühl auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren."
